Mohammed – Friede sei auf ihm?

Wenn Muslime im Gespräch oder in Druckwerken ihren Propheten erwähnen, geschieht das häufig unter Anfügung einer Segensformel wie: „Friede sei auf ihm!“, „Gottes Friede und Segen sei auf ihm!“. In geschriebenen Texten wird das oft abgekürzt wiedergegeben, manchmal mit a.s.s. was für „‘alaihi-ṣ-Ṣalātu wa-s-Salām“ (auf ihm sei Gebet und Friede) steht, oder auch mit  saw „ṣalla-llāhu ‘alaihi wasallam“ (Allah bete1 über ihm und schenke ihm Frieden). Oder es wird gleich der arabische Text in Kleinbuchstaben abgedruckt: . In englischen Texten liest man pbuh, was für „peace be upon him“ steht.

Was bringt weit über eine Milliarde Menschen dazu, diesem Mann, der der Überlieferung nach 632 gestorben ist, also schon seit fast 1400 Jahren tot ist, Frieden zu wünschen? Wenn jemand stirbt, ist die Sache doch schon entschieden. Entweder ist jemand in Frieden mit Gott gestorben, dann ist er in der Ewigkeit in Frieden mit seinem Schöpfer. Oder er starb im Unfrieden mit Gott. Dann helfen auch alle Gebete und Friedenswünsche nichts. In der Bibel lesen wir sehr viele Gebete zu Gott, nicht nur im Buch der Psalmen. Wir finden darunter kein einziges Gebet für einen Verstorbenen.

Die Entscheidung zwischen Himmel und Hölle fällt in diesem Leben.

Wer an ihn (= Jesus) glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt hat. (Johannes 3,18)

Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm. (Johannes 3,36)

Mohammed hat zwar Jesus als Propheten Gottes akzeptiert, aber er hat nicht an den Namen des einzigen Sohnes Gottes geglaubt. Er hat dem Sohn Gottes nicht gehorcht. Im Gegenteil: Er hat im Koran sogar die Christen dafür verflucht, weil sie Jesus als Sohn Gottes verehren.

Die Juden sagen: „‚Uzair ist Allahs Sohn“, und die Christen sagen: „Al-Masih ist Allahs Sohn.“ Das sind ihre Worte aus ihren (eigenen) Mündern. Sie führen ähnliche Worte wie diejenigen, die zuvor ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sie sich (doch) abwendig machen lassen! (Sure 9,30)

Nach den Worten der Bibel ist Mohammed schon gerichtet. Er ist im Zorn Gottes gestorben, weil er dem Sohn Gottes nicht gehorcht hat. Da helfen auch alle Gebete von über einer Milliarde Menschen nichts.

Wenn Christen über Jesus sprechen, beten sie nicht um seinen Frieden. Selbst nach dem Zeugnis des Korans ist Jesus im Frieden mit Gott gestorben:

Und der Friede sei auf mir am Tag, da ich geboren wurde, und am Tag, da ich sterbe, und am Tag da ich wieder zum Leben auferweckt werde.“ (Sure 19,33)

Jesus braucht unsere Friedenswünsche nicht. Jesus ist im Frieden. Mehr noch: Er ist der Friede in Person. Er ist es, der uns seinen Frieden schenkt. Durch ihn haben wir Frieden mit Gott.

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. (Johannes 14,27)

Gerecht gemacht also aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. (Römer 5,1)

Denn er ist unser Friede. (Epheser 2,14a)

Leider hat Mohammed diesen Frieden, den uns Gott in Jesus anbietet, nicht angenommen, und mit ihm unzählige Menschen, die ihm folgen.

Ist es nicht besser, Jesus zu folgen, der selbst nach dem Zeugnis des Korans im Frieden Gottes ist, und der uns wahren Frieden schenken kann, als Mohammed, für dessen Frieden ständig vergeblich gebetet wird?


  1. Ich habe hier eine möglichst wörtliche Übersetzung gewählt. Muslime interpretieren dieses Wort als „segnen“. Das Verb ṣallā (صَلَّىٰ) hat die Grundbedeutung „beten“. Es stellt sich die Frage, zu wem Allah für Mohammed beten soll. Da ich nicht Arabisch spreche, möchte ich aber auf dieses Argument keinen großen Nachdruck legen. 

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