Corona – oder: Was gefährdet unser Leben?

Die Angst vor dem Virus SARS-CoV-2 beherrscht die Welt. Bis heute (4.3.20) gibt es an die 3.200 bestätigte Todesfälle. Die Dunkelziffer wird wohl etwas höher liegen. Die Weltwirtschaft ist in Gefahr …

Gewiss ist jeder einzelne Todesfall einer zu viel, und es wäre besser, dieser Mensch wäre nicht gestorben. Gewiss ist es auch gut, sich vorsichtig zu verhalten, um eine Ansteckung zu vermeiden. Wenn wir uns aber vor Augen halten, dass jeden Tag an die 150.000 Menschen durch Abtreibung im Mutterleib ermordet werden, erscheint die Zahl der Corona-Toten verschwindend gering. Wir können Gott dankbar sein, dass nicht mehr Menschen durch diesen Virus umgekommen sind.

Wir sollten uns auch bewusst sein, dass für jeden Menschen der Tod unausweichlich ist. Früher oder später wird jeder von uns seine Lebenszeit beenden müssen. Keiner weiß den Tag seines Todes. Umso kostbarer ist jeder Tag, den wir leben dürfen. Jeder Tag unseres Lebens ist ein wertvolles Geschenk unseres Schöpfers. Wir sollen und dürfen ihn in Dankbarkeit verbringen.

Unser Leben ist gefährdet. Nicht nur durch diesen Virus oder andere Krankheitserreger. Ein Unfall kann unserem Leben jeden Tag ein Ende setzen. Es ist nicht möglich, sich gegen alle Gefahren abzusichern.

Das irdische Leben ist nicht alles. Gott hat uns für die Ewigkeit geschaffen. Er möchte, dass wir unverlierbares Glück in ewiger Beziehung zu unserem liebenden Schöpfer erfahren.

Diesem guten Plan Gottes für uns steht allerdings unsere eigene freie Entscheidung entgegen. Es gibt keinen Menschen – außer unserem Erlöser – , der nicht gesündigt hätte. Jeder hat sich in eigener freier Entscheidung gegen seinen Schöpfer ausgesprochen. Die eigenen Wünsche, das gute Selbstbild, die Ehre, der Wunsch nach vergänglichem, doch schädlichem Glück, … war uns wichtiger als Gottes guter Plan. Wir haben uns von Gott getrennt. Wir können aus Eigenem nicht mehr zurück. Darum ist Gott selber in Jesus auf uns zugegangen. Er möchte uns herausholen aus dem Schlamassel unserer Sünden. Er möchte die durch unsere Sünden zerbrochene Beziehung zu ihm wieder herstellen. Er will, dass wir uns durch eine tiefe Umkehr mit ihm versöhnen. Gott will uns als seine Kinder annehmen und unser liebender Vater sein.

Die wirkliche Gefahr ist nicht das Corona-Virus. Es ist das „Virus“ der Sünde, das tief in uns steckt. Dieses Virus zerstört uns für alle Ewigkeit, wenn wir nicht das Liebesangebot Gottes annehmen und uns tiefgreifend von ihm verändern lassen.

19 Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, 21 Neid, maßloses Trinken und Essen und Ähnliches mehr. Ich sage euch voraus, wie ich es früher vorausgesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. (Galater 5,19-21)

11 Denn die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. 12 Sie erzieht uns dazu, uns von der Gottlosigkeit und den irdischen Begierden loszusagen und besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben, 13 während wir auf die selige Erfüllung unserer Hoffnung warten: auf das Erscheinen der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Christus Jesus. 14 Er hat sich für uns hingegeben, damit er uns von aller Ungerechtigkeit erlöse und für sich ein auserlesenes Volk schaffe, das voll Eifer danach strebt, das Gute zu tun. (Titus 2,11-14)

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