Überliefert von Jabir bin `Abdullah:
Der Prophet sagte: „Mir sind fünf Dinge gegeben worden, die keinem anderen vor mir gegeben wurden.
1. Allah hat mich durch Terror siegreich gemacht, (indem Er meine Feinde erschreckt hat) über eine Entfernung von einem Monat.
2. Die Erde wurde für mich (und für meine Anhänger) zu einem Ort des Gebets und zur Verrichtung der rituellen Reinigung gemacht, sodass jeder meiner Anhänger beten kann, wo immer die Zeit des Gebets fällig ist.
3. Die Beute wurde für mich halal (rechtmäßig) gemacht, obwohl sie für keinen anderen vor mir rechtmäßig war.
4. Mir ist das Recht der Fürsprache (am Tag der Auferstehung) gegeben worden.
5. Jeder Prophet wurde nur zu seinem Volk gesandt, ich aber zur ganzen Menschheit.“
Nach dieser für Sunniten authentischen Überlieferung hat Mohammed fünf Punkte aufgezählt, die ihn unter den Propheten ganz besonders machen – obwohl Muslime nach Sure 2,136 keinen Unterschied zwischen den Propheten machen dürfen. Was sind nun diese fünf Punkte?
1 Siegreich durch Terror
In der von sunnah.com angebotenen englischen Übersetzung steht nicht „Terror“, sondern „awe“ (Ehrfurcht). Bei Übersetzung aus dem Arabischen kommt man jedoch zum Wort „Terror“ oder „Schrecken“.
Das unterscheidet Mohammed tatsächlich von allen Propheten. Er hat seine Botschaft nicht allein durch friedliche Verkündigung aufgebaut, sondern durch Angst und Schrecken. So wurde nach seinem Vorbild auch der Islam durch Krieg und Terror verbreitet. Es war nicht die Wahrheit, sondern Gewalt, die dem Islam zum Sieg verholfen und über zahllose Menschen Unterdrückung, Sklaverei und Tod gebracht hat.
Jesus hat seine Jünger wie Schafe unter die Wölfe gesandt (Matthäus 10,16). Die Jünger Mohammeds wurden von ihm zu Karawanenüberfällen und Eroberungskriegen gesandt. Sie haben gemordet, versklavt, die Frauen der Feinde missbraucht …
2 Die Erde als Ort des Gebets
Was ist daran neu? Alle wahrhaft Gläubigen wussten schon immer, dass sie Gott, den Schöpfer des Universums, an jedem Ort auf der Erde anbeten konnten und sollten, auch wenn für die Gläubigen des Alten Bundes Jerusalem eine besondere Bedeutung hatte.
HERR, unser Herr, wie gewaltig ist dein Name auf der ganzen Erde! (Psalm 8,10)
Alle Enden der Erde sollen daran denken und sich zum HERRN bekehren: Vor dir sollen sich niederwerfen alle Stämme der Nationen. (Psalm 22,28)
Ihr Königreiche der Erde, singet für Gott, singt und spielt für den Herrn, […] (Psalm 68,33)
Singt dem HERRN ein neues Lied, seinen Ruhm vom Ende der Erde her, die ihr das Meer befahrt, seine Fülle, die Inseln und ihre Bewohner! (Jesaja 42,10)
Jesus hat in besonderer Weise darauf hingewiesen, dass vor Gott nicht der Ort des Gebets zählt, sondern die Gesinnung des Anbeters.
21 Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet. 22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. 23 Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden. 24 Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Johannes 4,21-24)
Wenn Mohammed tatsächlich beansprucht hat, der erste zu sein, der auf der ganzen Erde beten kann, zeigt das nur seine Unkenntnis über die echten Propheten und Gottesmänner. Vor allem wusste er nichts über Jesus, den er doch zu bestätigen vorgab.
3 Beute
Ähnlich wie beim ersten Punkt zeigt Mohammed hier, worum es ihm wirklich ging. Mohammed ist hier das genaue Gegenteil von Jesus. Mohammed ist gekommen, um Beute zu machen. Jesus ist gekommen, um sein Leben hinzugeben.
10 Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. 11 Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. (Johannes 10,10-11)
Außerdem hat sich Mohammed auch in diesem Punkt geirrt. Vor ihm hat schon König David, der für Muslime als Prophet gilt, nach dem Sieg über die Amalekiter Beute gemacht. In 1 Samuel 30,21-25 wurde die Verteilung der Beute geregelt. Anders als Mohammed (Sure 8,41) hat David aber nicht ein Fünftel der Beute für sich beansprucht. Das machte Mohammed wieder einzigartig.
Seit dem Kommen Jesu ist das Reich Gottes kein politisches Reich. Die Waffen der Jünger Jesu sind geistlicher Art (2 Korinther 10,3-5; Epheser 6,10-20). Mohammed steht mit seiner Behauptung klar im Widerspruch zu Jesus.
4 Fürsprache (am Tag der Auferstehung)
Wir treffen unsere Entscheidungen in diesem Leben.
Denn es heißt: Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört, am Tag der Rettung habe ich dir geholfen. Siehe, jetzt ist sie da, die Zeit der Gnade; siehe, jetzt ist er da, der Tag der Rettung. (2 Korinther 6,2)
12 Gebt Acht, Brüder, dass keiner von euch ein böses, ungläubiges Herz hat, dass keiner vom lebendigen Gott abfällt, 13 sondern ermahnt einander jeden Tag, solange es noch heißt: Heute, damit niemand von euch durch den Betrug der Sünde verhärtet wird; 14 denn an Christus haben wir nur Anteil, wenn wir bis zum Ende an der Zuversicht festhalten, die wir am Anfang hatten. (Hebräer 3,12-14)
Eine Fürsprache am Tag der Auferstehung kennt die Bibel nicht. Sollte Mohammed tatsächlich die Fürsprache am Tag der Auferstehung gemeint haben (im Text der Hadith steht der Tag der Auferstehung nur in Klammern), hat er etwas Neues erfunden, das die Propheten vor ihm nicht kannten.
Was die Fürsprache für die Gläubigen in diesem Leben betrifft, war Mohammed keinesfalls der Erste. Wir haben Jesus Christus als unseren Fürsprecher.
Darum kann er auch die, die durch ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn er lebt allezeit, um für sie einzutreten. (Hebräer 7,25)
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. (1 Johannes 2,1)
Jesus, der ein reines und sündenloses Leben geführt hat, kann anders als der Sünder Mohammed (vergleiche hier und hier) tatsächlich für uns eintreten.
5 Zur ganzen Menschheit gesandt
Die Propheten des Alten Bundes wurden vor allem zum Volk Israel gesandt. Doch ist ihre Botschaft für alle Menschen von Bedeutung.
Jesus wurde von Gott als Erlöser der Welt, d. h. aller Menschen, gesandt. Das haben bereits die Samaritaner, zu denen Jesus gesprochen hat, erkannt:
[…] denn wir haben selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt. (Johannes 4,42)
Mit der von Muslimen vorgebrachten Behauptung, Jesus sei nur für das Volk Israel gekommen, habe ich mich im Beitrag „Ist Jesus nur für das Volk Israel gekommen?“ auseinandergesetzt.
Wenn Mohammed behauptet hat, dass er, anders als die Propheten vor ihm, zur ganzen Menschheit gesandt wurde, offenbart das wieder nur seine Unkenntnis über Jesus. Das weist in die Richtung, dass er kein Prophet war. Sonst hätte er die Botschaft Jesu, die er doch bestätigen wollte, gekannt. Er widerspricht sogar dem Koran, der sagt:
Er sagte: „So wird es sein. Dein Herr sagt: ,Das ist Mir ein leichtes, und damit Wir ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu einer Barmherzigkeit von Uns machen‘. Und es ist eine beschlossene Angelegenheit.“ (Sure 19,21)
Und (auch) diejenige, die ihre Scham unter Schutz stellte‘. Da hauchten Wir ihr von Unserem Geist ein und machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die Weltenbewohner. (Sure 21,91)
Die fünf „Besonderheiten“ Mohammeds zeigen vor allem zwei Dinge:
- Mohammed war in Unkenntnis über die Propheten Gottes.
- Mohammed war ein Krieger, der durch Terror siegreich war und dem es um die Beute ging.
Kurz zusammengefasst: Er war kein Prophet des wahren Gottes.
Gott hat abschließend durch Jesus Christus gesprochen:
1 Vielfältig und auf vielerlei Weise hat Gott einst zu den Vätern gesprochen durch die Propheten; 2 am Ende dieser Tage hat er zu uns gesprochen durch den Sohn, den er zum Erben von allem eingesetzt, durch den er auch die Welt erschaffen hat. (Hebräer 1,1-2)
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