Der Koran lehrt, dass die Gemeinschaft der Muslime die beste Gemeinschaft ist:
Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. (Sure 3,110a)
Demgegenüber sind die Ungläubigen die schlechtesten Geschöpfe:
Gewiß, diejenigen unter den Leuten der Schrift und den Götzendienern, die ungläubig sind, werden im Feuer der Hölle sein, ewig darin zu bleiben. Das sind die schlechtesten Geschöpfe. (Sure 98,6)
Darum ist es nach dem Koran richtig, gegen die Ungläubigen zu kämpfen:
Wir werden in die Herzen derjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen dafür, daß sie Allah (andere Götter) beigesellt haben, wozu Er keine Ermächtigung offenbart hat. Ihr Zufluchtsort wird das (Höllen)feuer sein – ein schlimmer Aufenthaltsort für die Ungerechten! (Sure 3,151)
Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde -, bis sie den Tribut‘ aus der Hand entrichten und gefügig sind! (Sure 9,29)
O Prophet, mühe dich gegen die Ungläubigen und Heuchler ab und sei hart gegen sie! Ihr Zufluchtsort wird die Hölle sein – ein schlimmer Ausgang! (Sure 9,73)
Muhammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. (aus Sure 48,29)
Dürfen wir aus diesen Koranstellen den Schluss ziehen, dass der Koran Rassismus lehrt? Natürlich nicht. Wir können nur sehen, dass der Koran die Gemeinschaft der Muslime sehr positiv sieht, aber alle, die nach dem koranischen Maßstab Ungläubige sind, verachtenswerte Geschöpfe sind, die bekämpft werden müssen, zumindest bis sie, sofern es sich um Juden oder Christen handelt, den „besten aller Menschen“ voller Unterwürfigkeit Tribut entrichten.
Was der Koran hier lehrt, ist gewiss keine lobenswerte Gesinnung. Aber Rassismus ist es nicht. Nur manche Organisationen und Beobachtungsstellen, die eifrig darauf bedacht sind, „antimuslimischen Rassismus“ anzuprangern, müssten, sofern sie ihre Definition von „Rassismus“ auch auf den Koran anwenden, zum Ergebnis kommen, dass der Koran definitiv muslimischen Rassismus lehrt.
Da gibt es dann nicht mehr Griechen und Juden, Beschnittene und Unbeschnittene, Barbaren, Skythen, Sklaven, Freie, sondern Christus ist alles und in allen. (Gal 3,28)
Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. (1 Timotheus 2,4)
[…] niemanden zu schmähen, friedfertig zu sein, gütig und alle Freundlichkeit allen Menschen gegenüber zu zeigen! (Titus 3,2)
Entspricht die landläufige Meinung der Realität, dass fundamentalistische Moslems glauben, dass sie in den „siebten HImmel“ kommen, wenn sie im sogen. Heiligen Krieg gegen Ungläubie fallen?
Man könnte Sure 9,111 so verstehen, dass jeder, der im Dschihad getötet wird, ins Paradies kommt:
Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß ihnen der (Paradies)garten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet…
Dann gibt es noch etliche Stellen, die nach der üblichen Übersetzung auf sexuelle Beziehungen im Paradies hinweisen. Siehe dazu: https://wasglaubstdu.info/2019/02/07/lust-fuer-alle-ewigkeit/
DANKE für die Erklärung!
Auch der Artikel, den Du verlinkt hast, ist sehr interessant.