Was bestimmt unser Denken?

Wie sehr liebe ich deine Weisung, den ganzen Tag bestimmt sie mein Sinnen. (Psalm 119,97)

Diese Worte des Psalmisten wollen uns auf das Wesentliche im Leben hinweisen. Tagtäglich gehen uns viele Gedanken durch den Kopf. Viele sind mit dem Beruf oder mit der Ausbildung verbunden. Immer wieder wandern die Gedanken zu Menschen, die man liebt. Man freut sich über sie oder macht sich Sorgen. Das ist alles gut und richtig.

Es gibt auch Gedanken, die in ganz andere Richtungen gehen. Da gibt es Dinge, die nicht wirklich wichtig sind, die uns aber trotzdem ständig durch den Kopf gehen. Oder es gibt Gedanken, für die wir uns schämen müssten, würden sie offenbar werden. Der geistige Schmutz, der mit den Augen aufgenommen wird oder gehört wird, wirkt in den Gedanken weiter.

Wo ist Gott in unseren Gedanken? Dem Psalmisten war klar, dass seine Gedanken vom Wort Gottes bestimmt werden sollten. Deswegen hat er seine Gedanken immer wieder zur göttlichen Weisung hingelenkt. So hat er eine Grundlage gefunden, auf der er auch seine übrigen Gedanken ordnen konnte und Gedanken, die Gottes Willen widersprachen, von vornherein zurückweisen konnte.

Wende meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen, auf deinen Wegen belebe mich! (Psalm 119,37)

So konnte er seinen Weg rein halten.

Wie geht ein junger Mann seinen Pfad ohne Tadel? Wenn er dein Wort beachtet. (Psalm 119,9)

Die Erfahrung, die der Psalmist vor Jahrtausenden gemacht hat, ist noch heute gültig. Gott ist derselbe Gott wie damals. Sein Wort ist noch heute die tragfähige Basis für unser Leben. Es liegt an uns, ob wir auf diesem Fundament bauen.

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