Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich hat zu dem Anschlag eines afghanischen Muslims in Mannheim folgende Stellungnahme veröffentlicht (Hervorhebung von mir):
Die IGGÖ verurteilt den Angriff in Mannheim, bei dem mehrere Personen schwer verletzt wurden und ein Polizist nun in Lebensgefahr schwebt, aufs Schärfste. Solche Handlungen widersprechen den grundlegenden Prinzipien des Islams und den Werten einer demokratischen Gesellschaft.
Die Auseinandersetzung mit extremistischen Ansichten muss durch rechtsstaatliche Mittel erfolgen. Gewalt gegen eine Person aufgrund ihrer Ideologie untergräbt die moralische Integrität all jener, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander einsetzen, insbesondere aber der Muslim:innen, die solche Handlungen ablehnen.
Von Mohammed werden in islamischen Quellen unter anderem folgende Begebenheiten überliefert:
Überliefert von Jabir:
Der Prophet sagte: „Wer ist bereit, Ka`b bin Ashraf (d.h. einen Juden) zu töten.“ Muhammad bin Maslama antwortete: „Möchtest du, dass ich ihn töte?“ Der Prophet bejahte dies. Muhammad bin Maslama sagte: „Dann erlaube mir zu sagen, was ich will.“ Der Prophet antwortete: „Das tue ich (d.h. ich erlaube es dir). (Sahih Al-Buchari 3032 – übersetzt mit deepl.com)
Das „Verbrechen“ dieses Juden bestand darin, dass er Mohammed in seinen Gedichten kritisiert hat.
Über ein anderes Opfer Mohammeds, ʿAsmāʾ bint Marwān, eine Frau, die es ebenfalls gewagt hatte, Mohammed in Gedichten zu verunglimpfen, schreibt Ibn Hischam1:
[…] Sie schmähte den Islam und seine Bekenner in folgenden Versen:
„Ihr gehorchet den niedrigen Benu Mâlik, Nebît, Auf und Chazradj, und erwartet von Fremden Geschenke, nicht von Murad und Madshidj, nach der Ermordung der Häupter, wie man den Saft reifender Früchte erwartet. Gleicht ihr nicht dem, der eine kranke Nase hat und ein schönes Gesicht wünscht, und Hoffnungen hegt, die nie erfüllt werden?“
[…]
Als Mohammed dies hörte, sagte er: befreit mich Niemand von der Tochter Merwan’s? als Omeir I. Adii Alchatmi, der bei ihm war, diess hörte, gieng er noch in derselben Nacht zu ihr und tödtete sie. Am folgenden Morgen begab er sich zu Mohammed und sagte ihm, er habe sie getötet. Mohammed sagte: Du bist ihretwillen Gott und seinem Gesandten beigestanden. […]
Mir ist nicht klar, worin die Schmähung im Gedicht dieser Frau bestand. Mohammed und seine Zeitgenossen haben es offensichtlich verstanden. Damit war ihr Schicksal besiegelt.
Hat nun Mohammed, der die Tötung seiner Kritiker angeordnet hat, nach dem Urteil der IGGÖ „den grundlegenden Prinzipien des Islams“ widersprochen?
Oder war die Tat des Attentäters von Mannheim deswegen unislamisch, weil er den Islamkritiker nicht im Schlaf ermordet hat, sondern seinen Terroranschlag bei Tageslicht in aller Öffentlichkeit vor laufender Kamera begangen hat? Sein grundsätzliches Anliegen war dasselbe wie das der Mörder der Kritiker Mohammeds im 7. Jahrhundert.
Wieder einmal war Mohammed das genaue Gegenteil Jesu. Das Vorbild, das er seinen Nachfolgern hinterlassen hat, ist ganz anders als Jesu Beispiel für uns.
21 Dazu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel gegeben, damit ihr seinen Spuren folgt. 22 Er hat keine Sünde begangen und in seinem Mund war keine Falschheit. 23 Als er geschmäht wurde, schmähte er nicht; als er litt, drohte er nicht, sondern überließ seine Sache dem gerechten Richter. (1 Petrus 2,21-23)
- Das Leben Mohammed’s nach Mohammed Ibn Ishak bearbeitet von Abd el-Malik Ibn Hischam. Aus dem Arabischen übersetzt von Dr. Gustav Weil, Stuttgart 1864, Zweiter Band, S. 337-338. ↩
Hinterlasse einen Kommentar